Schottland Tag 3 – Loch Treig / Creag Meagaidh

Fotos!

Heute Vormittag war es endlich so weit! Fotos müssen her. Sabine ist den ganzen Vormittag unterwegs und kommt erst gegen Mittag wieder zurück, so hab ich den lieben langen Vormittag Zeit um mich mit Objektiven und Motiven zu beschäftigen. Das Haus hat zwei Türen, Sabine geht hinten raus und wenn ich raus will nehme ich die Vordertür!
Ich wurde ausserplanmässig wach und wir haben noch einen Kaffee zusammen getrunken,  Sabine verabschiedet sich und ich mach mich  Fotofertig. Ich geh aus dem Haus und will abschließen, doch dann ….

Kontinentaluntaugliche Tür!

mache ich Bekanntschaft mit oben genannter Tür, die  schließt nicht, egal was ich mache, die schließt einfach nicht. Das kann doch wohl nicht wahr sein, jetzt kann ich raus aber nicht weg! Also geh ich nur soweit vom Haus weg das ich es noch sehen kann, mir fällt ein: Sabine hat ihr Handy mitgenommen! Also, Anruf! Leider ging die Mailbox dran! Was tun, kann ich es riskieren zu gehen, ohne das ich das Haus abschließe? Ich mein, hier wohnen kaum Menschen, und die die hier wohnen, die kennen sich alle! Aber … es ist nicht mein Haus, also kein Risiko.

Die Offenbarung!

Kam dann per Telefon, Sabine ruft mich an!

Ich: Kann es sein das die Tür hin is, die schliest ned?!
Sie: Haste mal den Henkel nach oben gedrückt?
Ich: ???

Ahhh, hier gibt es also Türen wo man den Henkel erst nach oben drücken muss, zum zuschließen, dann kann man ihn wieder runter drücken, Quasi in Mittelstellung bringen.

Jetzt kanns also losgehen!

Rucksack rauf und ab. Geregnet hat es nicht aber der Wind pfiff ganz schön heftig durch das Tal. Als ich den ersten Mini-Wasserfall sehe will ich eine Langzeitbelichtung machen, musste dann feststellen das ich alle meine Filter im Haus vergessen hatte. Ok, also keine Langzeitbelichtungen heute! *grrrr*

Die „Normalbelichteten“ – hier zu sehen, sind aber auch ganz Ok denk ich :-)

Creag Meagaidh 

So nennt sich ein Naturschutzgebiet, hier waren wir nachmittags Wandern, eine kleine aber feine Wanderung um die 8km rum, am Anfang eine recht kernige Steigung aber die lässt schnell nach, dann geht der wirklich gut ausgebaute Weg über in ein fortwährendem und leichten Bergab und Bergauf. Nach der kleinen Wandereinlage geht es zu einer  Staumauer die wir uns kurz angeschaut haben und wunderten uns über dort abgesetzte Fototouristen :-)

Beim zurückfahren tauchte aus dem nichts ein wundervoller Sonnenuntergang auf, die Sonne selbst konnten wir nicht sehen aber die Wolken standen Rotglühend am Himmel, leider konnten wir nur an einer Stelle anhalten um Fotos zu machen, aber das is auch gut :)

 

Das wars für heute!

 

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