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Wandern :D

Von Castro in die Bar nach Islares

14.05.2012: Der Weg, die Sonne und Hunger!
Teil 1
 

Immer diese Entscheidungen

Der Weg nach Laredo führt über El Pontarron del Guriezo und Liendro. In Liendro muss ich tatsächlich eine Entscheidung treffen, und das im Urlaub! Soll ich in die Herberge zum Faulenzen oder geh ich grade aus weiter die Küste entlang. Die Frage beschäftigte mich die letzten Kilometer. Dieser Streckenabschnitt, der an der Küste entlang läuft, stellt landschaftlich eine wundervolle Alternative zum „normalen“ Jakobsweg dar. Man könnte genau so gut an einer der mystischen Steilküsten Schottlands oder Irlands sein. Das einzige woran man erkennt, dass man nicht in Schottland ist, ist die (Gott sei Dank!) glänzende Abwesenheit schottischen Wetters ;-)

30 km und noch viel weiter!

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Castro die Herberge und ich

Die erste Herberge  in die mich mein Jakobsweg führt ist also in Castro. Eigentlich heißt es Castro Urdiales aber das sagt keiner,  es steht auch nirgends, nicht mal in den Busfahrplänen, obwohl es viele Castros gibt werden alle Castro genannt.

Ich setzte also meinen ersten Fuss in eine Pilgerherberge, 2 Leute waren vor mir und redeten mit einem Jungen Mann in gebrochenem Spanisch, der junge Mann ist der Hospitalero der Herberge, quasi der Chef.
Nachdem er mit den andern beiden fertig war und ich ihm unschlüssig meinen leeren Pilgerausweis vor die Nase hielt und versuchte zu sprechen, wusste er schon das hier eine Pilgertechnische Vollpfeife vor ihm steht. Grinsend stempelte er meinen Ausweis, gab ihn mir zurück und sagte in gebrochenen Englisch das hier kein Platz mehr frei ist. Entweder ich geh zwei Stunden weiter Richtung Santiago de Compostela, da wäre die nächste Herberge oder ich muss anderweitig schauen. Na Super dachte ich mir, erster Tag, fremdes Land, fremde Sprache und kein Platz zum schlafen. 2h Weiter wollte ich auf keinen Fall gehen, nachher steh ich dann im nichts und ich muss im Graben schlafen. Castro die Herberge und ich weiterlesen

00 Tag 0 – Anreise Camino del Norte – Jakobsweg

Der Jakobsweg, soso. Hallo, kann mich jemand kneifen? Grade vorher war es doch erst März, wieso ist es jetzt auf einmal Mai, was mach ich hier?! Ach ja der Jakob’sweg! Ich erinnere mich noch genau an eine Konversation in  Tölz beim Klettern (Auszug):

Klaus: … na was meinst Du zu der Packliste?
Katja: Sieht gut aus, evtl. solltest Du noch eine Softshell einpacken. 
Klaus: Hm ja, könntest Recht haben, die nächsten Tage werd ich Probepacken!
Katja: Ach was, Probepacken braucht kein Mensch!!! 
Klaus: Doch doch! Hab ich bisher immer gemacht!
Katja: Hab ich nie gemacht!!!!

Diese kleine Unterhaltung, bei einem kühlen Vitamalz, gepaart mit meiner jahrelangen Wandererfahrung sorgte dafür das ich Probepacken als „überbewertet“ abtat und nicht weiter drüber nachdachte.

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00 – Einleitung Camino del Norte (Jakobsweg)

Wandern geh ich gerne. Angefangen hat alles mit Sabine. Als ich 2009 kurz vor Weihnachten von meinem Thailand Urlaub wieder kam, fuhren wir am zweiten Weihnachtsfeiertag nach Schottland auf die Isle of Skye.

Vom Sportlichen Aspekt her war mein Leben vorher eine Katastrophe. Ich hab nix gemacht ausser gezockt und geraucht. Gut das Rauchen hab ich 2008 aufgegeben, soweit ich mich erinnern kann, das war aber auch schon das einzige.

Die Herausforderungen waren gewaltig, zumindest für mich. Danach kam noch der West Highland Way, diese war noch grösser! Wieso erzähl ich das, es geht ja schliesslich um den Jakobsweg, ganz einfach:  00 – Einleitung Camino del Norte (Jakobsweg) weiterlesen

Berge: Fockenstein

Am Samstag ging es Richtung Tegernsee, auf den Fockenstein.
Die Tour wird eigentlich als recht leicht eingestuft, aber konditionell war es nicht grade ein Sonntags Nachmittags Spaziergang. Mag auch vielleicht daran liegen das ich relativ schnell hoch bin und meinen ganzen Fotokram mit hatte, alleine das schlug mit +4,5kg zu gute, und es war ziemlich heiss…..

Der Weg startet recht gut und es geht nur leicht bergauf, auf der hälfte des Wegs zur Aueralm steigts dann ganz schön Steil an und das geht bis zur Alm so weiter. Dort angekommen muss man sich ein wenig zusammen reissen, denn es gibt nen schönen Biergarten! :-)  Es geht dann relativ leicht weiter und der Weg gabelt sich. Meinen Infos nach kommt man von rechts runter, wenn man rauf geht, also folgte ich den Weg nach links (ausgeschildert). Der Aufstieg ist dann mal mehr mal weniger anstrengend, technisch schwierig ist er nicht.
Auf dem Gipfel war ein bisschen was los trotz der Hitze. Am Gipfel kam ich mit einer Gruppe von 3 Niederbayerinnen ins Gespräch, die stiegen aber schnell wieder ab, vielleicht trifft man sich ja auf der Alm bei einem Bierchen, beim Abstieg :-)
Nach ein paar Fotos und ca 30min Aufenthalt ging ich den andern Weg runter, und der hats in sich, ich bin froh den runter und nicht rauf gegangen zu sein ;) Und ich nehm nie wieder das Stativ mit auf den Berg^^ ….
Prompt traf ich die 3 Mädels auf der Alm wieder und man trank ein Bierchen dann gings auf zum Abstieg, unsere Wege trennten sich aber kurz nach der Alm da sie einen anderen Weg runter gingen als ich. Alles in allem war ein netter Ausflug und die Landschaft und der Ausblick ist auch sehenswert!

 

 

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Flug steht fest!

Der erste Schritt ist getan, der Flugplan steht.

Das erste Problem ist, die Flugzeit. Ich will eigentlich am Tag der Ankunft noch mit dem Bus von Edinburgh nach Fort William oder direkt auf Skye, EasyJet hat aber so doofe Ankunftszeiten das ich keinen Bus mehr gekriegt hätte.

Ich hab trotzdem weiter gesucht da billig. Nun, Hin und Rückflug 191 Euro, geht billiger aber naja es ist ok, bevor es noch teurer wird nehm ich hald den, wie ich dann nach Skye komme seh ich dann schon, Gepäck dazu geklickt und hin und her schwups warens 258 Euro, wenn ich mich Kreditkarte zahlen will wollens nochmal 16 Euro mehr. Wutatakk ;-) www.lufthansa.de !!!  da noch mal schaun  und siehe da,  ein Flug, ok zugegeben ein Stop in DDorf und dann weiter nach Edinburgh, ich komm um 12:05 an, maximal 1h um aus dem Flughafen raus zu kommen und ich krieg meinen Bus Richtung Skye noch! Chakka! – achja die LH Buchung kostet sogar weniger, 251 Euro, ich mag LH!

Der Rückflug startet nicht ganz optimal und ich hänge 4h in DDorf rum aber mei, ich fotografiere ja gerne und da wird der Flughafen erstmal zum Street Fotografie Gebiet erklärt ;)

 

 

Urlaubsplanung!

Es ist soweit, die Rahmendaten stehen fest!

Bald gehts zur Sabine nach Skye. Und da machen wir tolle Fotos, überstrapazieren mein Knie :D rennen auf Berge, nein Schmarrn! Ich freu ich riesig auf den Urlaub und kämpfe mich derzeit durch das Schottische Bus Buchsystem, das mit zu 99% immer sagt: Zur angegebenen Zeit fährt kein Bus, na Prima :D  Aber das wird schon, das einzige was mir wirlich sorgen macht, reichen meine Speicherkarten!?! Und, soll ich noch versuchen einen 0.6er Grauverlaufsfilter zu bekommen? oder gar das Lee DSLR Starter Kit?! Ja würde ich sagen, aber das Zeug ist derzeit so schwer zu krigen das sogar einer der beliebesten Händer dafür (RobertWhite) sagt, 4 bis 5 Monate Lieferzeit für das Kit. Achja, sein Preis incl. TAX und Versand nach D ist immer noch unterm Preis des billigsten Deutschen Anbieters……. Ich denk, der Pol und ND8 Filter reicht, im zweifel besorg ich noch einen ND4 oder gar einen NDx64 dann hätte ich 9 Stops, die Sonne kann kommen :D

Reiserouten:

1, Edinburgh, Inverness

2, Edinburgh, Glasgow, Fort William

3, Edinburgh, Glasgow, Fort William, Kyle of Lochlash

evtl. Route 4, Edinburgh, Inverness dann Fort William …. das hängt davon ab ob der Sommerfahrplan von Citylink im Oktober noch gültig ist!

 

 

Schottland Kurztripp 06 bis 11 Januar 2011 pre-start und Flugphase

Vorwort
Für mich startete der Urlaub am 05.01.2011 nach der Arbeit. Mit meinem kleinen Clio ging es los zu Sabine und Sam Richtung Mönchweiler in Baden Würtenberg, ca 350km. Im Gepäck der kleine Deuter Rucksack und alles was wir brauchen. Die Packliste reich ich bei Gelegenheit mal nach.
Dort angekommen bekam ich erstmal was zu essen (vielen Dank!), dann gab es Touchdowns und eine kurze Lagebesprechung wann wir am nächsten Morgen zum Flughafen starten wollen. Den Abend verbrachten wir dann mit der Serie Black Books – die ich bisher noch nicht kannte aber jetzt nur weiter empfehlen kann ;-)

Auf gehts!
Am nächsten Morgen ging es zeitig los und kaum aus dem Haus der erste Schock, Blitzeis! – eine unschöne geschlossene Eisplatte – überall!
Nachdem wir uns zum Auto gekämpft hatten und alles verstaut haben dachten wir, probieren wir es! Wenn die Hauptstrasse genau so unter Eis begraben ist können wir es eh vergessen da wir nie rechtzeitig in Basel Mulhous ankommen würden und unser Flug ohne uns starten würde.
Nach 5min Eiskratzen unternahm ich den ersten Versuch das Auto zu bewegen, das Haus liegt an einem kleinen Hang, kein Problem im normal Fall aber mit dem Eis war dieser Hang ein unüberwindliches Hinderniss. Wir entschlossen uns dazu die Querstrassen solange zu Queren bis wir unten an der Hauptstrasse ankommen. Das klappte dann auch relativ gut und ab der Hauptstrasse war es zwar noch Winterlich, aber die geschlossene Eisdecke war nicht mehr existent.
Nach einigen Stunden kamen wir wie geplant und früh genug am Euroairport Basel Mulhouse an.

Der Flughafen liegt teils in der Schweiz und teils in Frankreich, geplant war in der Schweiz zu parken, auch wenns da teurer ist. Sabines Navi hat uns allerdings zum Französischen Teil geleitet – wohl wegen der Vermeidung von Maut – ich dachte noch, da muss man doch rüber kommen, aber Pustekuchen, der 2 Meter hohe und 5 Meter lange Grenzzaun machte es unmöglich also parkten wir auf F6, Langzeitparkplatz auf Französischer Seite. 30 Euro für 5 Tage ist relativ günstig.

Nach einem Kaffee, ein wenig warten und einem kleinen Einkaufstripp (Snikers, Kofferschloss etc pp) haben wir eingecheckt und warteten auf unsern Flieger.
Warten

….der dann irgendwann kam und uns mitnahm ;-)

Fortsetzung folgt.